Legasthenietraining

Unter dem Begriff der Legasthenie wird eine allgemeine Lese- und Rechtschreibstörung verstanden.
Ein legasthener Mensch nimmt (unabhängig von seiner Intelligenz!),
die Umwelt anders wahr. Er verarbeitet durch seine differenzierten Teilleistungen Symbole (dazu gehören auch Buchstaben) anders als nicht-legasthene Personen. Dadurch ergibt sich die Problematik beim Lesen und Schreiben.
Legasthenie tritt in verschiedensten Formen auf und bedarf deshalb dringend einer individuellen Förderung.
Oft sind Folgeprobleme (wie z. B.: Vermeidungsverhalten, Ängste,..) beobachtbar, die in einem guten Training mit gefördert werden müssen.

Bei einer Legasthenie reicht es nicht aus, nur an den Symptomen (Fehlern) zu üben.

Der Betroffene benötigt zusätzlich ein Training in den Bereichen "Sinneswahrnehmung" und "Aufmerksamkeit".

 

Im Gegensatz zur Legasthenie ist die Lese-Rechtschreibschwäche erworben.

Sie kann durch bestimmte Ereignisse im Leben hervorgerufen weden (z. B.: Krankheit, Schulwechsel,...).

Dies ist ein "erklärbares" Problem und verschwindet meist wieder, wenn sich die Situation entspannt.

 

Der erste Österreichische Dachverband für Legasthenie (EÖDL) bildet Trainer nach den Richtlinien der International Federation of Dyslexia und Dyscalculia Association aus. Spezialisten mit dieser Ausbildung sind in über 50 Ländern erfolgreich tätig.

Nähere Informationen dazu unter:

www.legasthenie.at

 

Ein Legasthenietraining wird individuell auf die Bedürfnisse des Kindes zusammengestellt. Es beinhaltet nicht nur Förderung beim Lesen und Schreiben, sondern auch in den Bereichen der Wahrnehmung und Konzentration.